- Das flächendeckende Auslöschen von Populationen und Vernichten von Lebensräumen und Lebensgrundlagen. Hierzu zählt auch die Bedrohung durch die direkte Jagd von Tieren und die Entnahme von Pflanzen aus der Natur.
- Das Einbringen gebietsfremder Tiere und Pflanzen, welche die ursprüngliche Artengemeinschaft im schlimmsten Fall völlig verdrängen können.
- Die Verinselung von Lebensräumen (nur ein Beispiel: der Grizzly, s. Kommerz gegen Natur) Nur ein geringer Teil der Pflanzen- und Wirbeltierarten kann auch nur kurze Distanzen zwischen verinselten Wäldern überwinden, die Entfernung zwischen Waldinseln verhindert zudem eine Überbrückung durch Bestäuber.
- Die Dezimierung und damit langfristige genetische Erosion von Populationen. So werden z. B. beim selektiven Nutzholzeinschlag nur besonders kräftige und gesunde Stämme aus dem Genpool entfernt, schwächere Bäume bleiben zurück und geben ihr Genmaterial an die nächste Baumgeneration weiter.
- Das Aussterben von Schlüsselarten Beispielsweise wirkt sich das Verschwinden von Bestäubern direkt auf die Reproduktionsraten von Pflanzen aus.
Quelle: TERRA-ALEXANDER-Datenbank
Kommerz gegen Natur (PDF, 296 KB)
Schlüsselarten (PDF, 228 K)
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