AGA SPENDENKONTO
Konto-Nr.: 99 12 900
BLZ: 604 500 50
KSK Ludwigsburg
Die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. ist als gemeinnützig anerkannt. Spenden sind steuerlich absetzbar.
Für Auslandüberweisungen
IBAN: DE25604500500009912900
BIC-CODE: SOLADES1LBG


Der Lebensraum der letzten Basiliskenchamäleons (Chamaeleo africanus) im Süden Griechenlands ist von einzigartiger Schönheit und außerdem wertvoller Brut-, Rast- und Überwinterungsplatz für über 280 Vogelarten. An den umliegenden Stränden nisten Meeresschildkröten. Im Gebiet leben außerdem unzählige weitere, teilweise stark gefährdete Tier- und Pflanzenarten, deren letzte Rückzugsgebiete immer mehr dem Massentourismus weichen müssen.
1996 wurde der schweizer Biologe Andrea Bonetti auf die kleine Chamäleon Population aufmerksam und studierte diese Art. 1997 gründete er gemeinsam mit einer lokalen Organisation das dringend notwendige Projekt zum Schutz dieses Reptils. Benny Trapp, Portrait- und Naturfotograf aus Deutschland, seit Jahren im Naturschutz aktiv, wurde vor einigen Jahren mit der Projektleitung betraut.
Das Gebiet, das es zu schützen gilt, ist eines der wichtigsten Feuchtgebiete im Süden Griechenlands. Unentbehrlich für Tausende von Zugvögeln, die in den angrenzenden fischreichen Gewässern rasten und überwintern. In diesem Gebiet wurden über 30 Amphibien- und Reptilienarten registriert, die nach europäischem Recht unter strengem Schutz stehen. Dieses Habitat ist gleichzeitig einziger Lebensraum und Eiablageplatz des Basiliskenchamäleons auf dem europäischen Kontinent.
Etwa 95% dieser Chamäleons leben heute nur noch auf dem kleinen, 25 ha umfassenden Landstreifen. Glaubhaften Angaben der Anwohner zufolge erstreckte sich das Vorkommen der Art ursprünglich viel weiter, etwa 6 km in südliche Richtung, und mehr als 15 km in Richtung Norden. Es ist davon auszugehen, dass maschinelle Landwirtschaft und Bebauung des Umlands ihren Lebensraum auf dieses kleine, heute noch existierende Areal schrumpfen ließ. Zusätzlich bedrohen Terrarianer, durch das Absammeln der Tiere für die Haltung in Gefangenschaft, die Restpopulation. Das ist auch der Grund, warum der genaue Fundort dieser Tiere hier nicht genannt wird.
Um die Eiablageplätze der Chamäleons und anderer gefährdeter Arten zu sichern, wurden Steine und Baumaterial aufgeschüttet, damit die Zufahrt der Fahrzeuge, durch die Sanddünen zum Strand, unterbunden wird. Die zerstörten Bereiche hinter den Absperrungen wurden durch Renaturierungsmaßnahmen wieder in ihren ursprünglichen Zustand versetzt. Diese Arbeiten werden in jeder Saison fortgeführt. Zusätzliche Hinweisschilder machen die Touristen darauf aufmerksam, dass es sich um ein Schutzgebiet handelt.
Helfen Sie uns, dieses einmalige und so wichtige Nistgebiet des Basiliskenchamäleons zu retten!
Unterstützen Sie uns mit einer Spende.
Werden Sie Projektpate oder verschenken Sie eine Schutzurkunde oder Geschenkpatenschaft.