Für viele Tier- und Pflanzenarten stellt der Klimawandel eine ernste Bedrohung für ihr langfristiges Überleben dar. So sind beispielsweise ihre Lebensräume durch eine Verschiebung der Vegetationszonen bedroht und damit auch ihre Nahrungs- und Existenzgrundlage. Aus diesem Grund setzt sich die AGA für den Schutz des Klimas ein und ist Mitglied der Klima-Allianz. Auch in der praktischen Projektarbeit spielt der Klimaschutz eine wichtige Rolle, wie die folgenden Beispiele zeigen:
Baumpflanzaktionen für die Koalas
Die AGA führt zusammen mit ihrer australischen Partnerorganisation FNPW Baumpflanzaktionen mit ehrenamtlichen Helfern und Schulklassen durch, um den Lebensraum der bedrohten Koalas aufzuforsten und Wanderkorridore anzulegen, denn ihr Lebensraum ist durch Straßen und Siedlungen erheblich zerstückelt.
Auch für den Schutz des Klimas zählt jeder gepflanzte Baum und davon profitieren auch wieder die charismatischen Beuteltiere, denn sie sind auf wenige Eukalyptusbaumarten als Nahrung spezialisiert, mit einer Verschiebung der Vegetationszonen droht ihnen der Verlust ihrer Nahrungsgrundlage.
Klimawandel bedroht Meeresschildkröten
Seit über 200 Millionen Jahren durchqueren Meeresschildkröten die Weltmeere, alle sieben Arten sind vom Ausstreben bedroht. Sie sterben als ungewollter Beifang der Fischereiindustrie und ihre Niststrände werden durch den Bau von Hotels zerstört. Nun droht auch der steigende Meeresspiegel als Folge des Klimawandels ihre Niststrände zu zerstören und schon jetzt zeigen beunruhigende Forschungsergebnisse ein verändertes Geschlechterverhältnis bei frisch geschlüpften Meeresschildkröten.
Das Geschlecht der Reptilien wird durch die Nisttemperatur im Sand während der ersten Tage nach der Eiablage bestimmt. Höhere Temperaturen bringen vermehrt weibliche Tiere hervor. Ein solches Ungleichgewicht gefährdet das Überleben der Meeresschildkröten.
Verbuschung der Savannen gefährdet Geparde
In Namibia wachsen weite Ebenen der Savannenlandschaft durch das Fehlen von großen, pflanzenfressenden Wildtieren mit Dornenbüschen zu. Manche Gegenden sind derart stark verbuscht, dass die Wildtiere und das Vieh auf den Farmen kaum noch Gras finden.
Die AGA setzt sich in Namibia zusammen mit dem CCF für den Schutz der vom Aussterben bedrohten Geparde ein und fördert ein Modellprojekt, um den Dornbusch zu ernten und als Biomasse für Stromgeneratoren und Biomasse-Kraftwerke zu nutzen. Ein wichtiger Schritt für den Ausbau der erneuerbaren Energien und dem Schutz der Geparde, die beim Rennen durch die verbuschte Savanne immer häufiger Kratzwunden im Kopf- und Augenbereich erleiden.
Bitte unterstützen Sie unsere Klimaschutzarbeit und wechseln Sie zu erneuerbaren Energien!
Mit Ihrem persönlichen Stromwechsel weg von Atomkraft und Kohlekraftwerken hin zu einer zukunftsweisenden Energieversorgung helfen Sie das Klima zu schützen. Gleichzeitig können Sie mit Ihrem Stromwechsel unsere Artenschutzarbeit zum Schutz der Koalas und Geparde unterstützen, denn die Ökostromanbieter fördern unsere Projektarbeit im Rahmen der Stromwechsel-Kampagne mit 20 Euro für jeden neuen Ökostrom-Haushalt.
Entscheiden Sie sich jetzt für saubere Energie und engagieren Sie sich damit für den Artenschutz:
http://www.stromwechseln-hilft.de/projekt_aga.html
Mit Ihrem Stromwechsel zu Gunsten des Artenschutzes können wir ehrenamtlichen Helfern Setzlinge heimischer Baum- und Straucharten zur Verfügung stellen, um den Lebensraum der Koalas aufzuforsten.
Ihr Wechsel zu Ökostrom trägt zudem zum Ausbau erneuerbarer Energien in Namibia bei. Ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz und ein Gewinn für die vom Aussterben bedrohten Geparde, deren Lebensraum wiederhergestellt wird. Schützen Sie mit uns das Klima und bedrohte Arten.