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Konto-Nr.: 99 12 900
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Kreissparkasse Ludwigsburg


Die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. ist als gemeinnützig anerkannt. Spenden sind steuerlich absetzbar.

in Kooperation mit:

Cheetah Conservation Fund

 

 

SCHUTZPROJEKT „NASHORN“

In Namibia lebt mit gerade noch etwa 600 Tieren eine der größten noch verbliebenen Populationen an frei lebenden Spitzmaulnashörnern. Neben der Wilderei wird das Überleben dieser seltenen Dickhäuter durch den Verlust ihres Lebensraumes bedroht.

In Namibia stehen immer mehr der vom Aussterben bedrohten Arten, zu denen auch die Nashörner zählen, vor dem großen Problem, dass sie nur noch in vereinzelten, abgegrenzten Schutzgebieten vorkommen. In der Regel sind die Schutzgebiete, zu denen Wildreservate und Nationalparks zählen, zu klein, um auf Dauer eine überlebensfähige Population der Tierarten zu beherbergen. Dies gilt insbesondere auch für das Spitzmaulnashorn.

Eine der größten Aufgaben für den Schutz der Nashörner in Namibia ist es deshalb, geeigneten Lebensraum für die Tiere zu erschließen und bestehende Gebiete zu vernetzen, um ein Wandern der Tiere und damit auch einen genetischen Austausch zwischen einzelnen Gruppen zu ermöglichen. Langfristiges Ziel eines vom namibischen Ministerium für Umwelt und Tourismus entwickelten Aktionsplans zum Schutz der Nashörner in Namibia ist es deshalb, in den kommenden Jahren eine überlebensfähige Population von mindestens 2000 Tieren aufzubauen und innerhalb und außerhalb von Schutzgebieten anzusiedeln.

Um dieses ambitionierte Ziel erreichen zu können, muss auch kommerziell genutztes Farmland sowie Gemeindeland wieder Heimat der Dickhäuter werden. Neben der Entwicklung eines effektiven Schutzkonzepts und einem professionellen Managementsystem, ist vor allem auch Überzeugungsarbeit bei Farmern und Gemeinden nötig, um die Akzeptanz der Rhinozerosse zu erhöhen. Nur so kann der Schutz der Nashörner auf eine breite und dadurch erfolgversprechende Basis gestellt werden.

Die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. unterstützt den Schutz der Nashörner zusammen mit ihrer Partnerorganisation, dem Cheetah Conservation Fund (CCF). Der CCF hat langjährige Erfahrung im Schutz der bedrohten Geparde und verfügt in Namibia über eigenes Farmland. Dieses Farmland gehört zum früheren Verbreitungsgebiet der Nashörner und ist auch heute noch geeigneter Lebensraum dieser Tiere. Der CCF hat nun ein Modelprojekt zur Wiederansiedlung von Nashörnern auf Farm- und Gemeindeland entwickelt, um die weitere Erschließung von geeignetem Lebensraum für Nashörner zu fördern. Im Rahmen dieses Projektes werden Antiwilderereinheiten ausgebildet, denn die Jagd auf Nashörner hat im südlichen Afrika erschreckend wieder zugenommen. Außerdem wird ein Nashorn-Umweltbildungsprogramm entwickelt, um weitere Farmer und Gemeinden zu ermutigen, dem Beispiel des CCF zu folgen und Nashörnern einen Lebensraum zu bieten. Zusätzlich werden alternative Einkommensquellen für die lokale Bevölkerung erschlossen und der langfristige Einfluss der Nashörner auf das Ökosystem wird wissenschaftlich untersucht.

Der CCF hat im Jahr 2009 sechs Spitzmaulnashörner auf seinem Farmland erfolgreich wiederansiedeln können und ist damit zu einer Leitfigur im Schutz der bedrohten Nashörner geworden. Bitte helfen auch Sie den vom Aussterben bedrohten Nashörnern in Namibia. Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weitere Antiwilderereinheiten ausbilden und mit Umweltbildungsmaßnahmen bei Farmern und der lokalen Bevölkerung die nötige Akzeptanz schaffen, um weiteres Farm- und Gemeindeland wieder als Nashornlebensraum erschließen zu können.

 

Bitte unterstützen Sie unsere wichtige Arbeit zum Schutz der Spitznashörner mit Ihrer > Spende

(Stichwort: Nashorn)

Spendenkonto der AGA: 99 12 900, BLZ: 60450050

KSK-Ludwigsburg

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Vielen Dank für Ihre wertvolle Unterstützung!

 

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