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Cites Konferenz - Kleine Atempause für Elefantenschutz

Konferenz zum Washingtoner Artenschutzübereinkommen CITES (03.-15. Juni 2007)

Auf der 14. CITES-Konferenz (Convention on International Trade in Endangered Species of wild Fauna and Flora) in den Haag haben 171 Vertragsstaaten über das Schicksal etlicher Tier- und Pflanzenarten verhandelt. Nur wenige wirkliche Erfolge kann die 14. CITES-Konferenz vorweisen. Insbesondere beim Schutz der Elefanten konnte nur ein kleiner Etappensieg erzielt werden, dass erhoffte Signal gegen den Handel mit Elfenbein blieb aus.

In den letzten Verhandlungstagen der 14. CITES-Konferenz in Den Haag wurde den Elefanten in Afrika eine kleine Atempause verschafft. Botswana und Namibia hatten für die Elefantenpopulationen in ihren Ländern sowie aus Südafrika und Simbabwe unter anderem die Einrichtung einer jährlichen Exportquote für Roh-Elfenbein beantragt. Kenia und Mali dagegen hatten beantragt, den Handel mit Elfenbein für 20 Jahre auszusetzen. In intensiven Verhandlungen wurde ein Kompromiss ausgehandelt. Nach einem Einmal-Verkauf der Elfenbein-Bestände von vier südafrikanischen Ländern soll es neun Jahre lang keinen weiteren Verkauf von Elfenbein geben. Dies ist nur ein kleiner Etappensieg für die Elefanten, die im Angesicht eines wachsenden illegalen Handels mit Elfenbein leider immer noch dringend unseren Schutz brauchen.

Es steht zu befürchten, dass die Freigabe der Elfenbein-Bestände von Botswana, Namibia, Simbabwe und Südafrika zu einer Zunahme des illegalen Handels mit Elfenbein führen wird. Die Situation der Afrikanischen Elefanten hat sich in den letzten Jahren bereits besorgniserregend verschlechtert und der illegale Elfenbeinhandel hat wieder zugenommen. Auch wenn sich die Elefantenbestände im südlichen Afrika seit den 1980er Jahren durch intensive Schutzmaßnahmen zum Teil erholt haben, so ist es doch zu früh, Entwarnung zu geben. In anderen Teilen Afrikas und auch in Asien schwinden die Elefantenbestände. Zu der steten Bedrohung durch die Jagd nach Elfenbein kommt außerdem auch noch der Verlust ihres Lebensraumes durch menschliche Siedlungen, Landwirtschaft und Strassen hinzu.

 

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Afrikanischer Elefant


Elfenbeinschnitzereien


Ein asiatischer Elefant mit Farbmarkierung