Die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. ist als gemeinnützig anerkannt. Spenden sind steuerlich absetzbar.
in Kooperation mit:
David Sheldrick Wildlife Trust
ELEFANTEN
"Wenn der letzte Elefant stirbt, wird die Erde verdorren", heißt es in einem uralten Mythos. Der Elefant gilt in Afrika als Bote der Wassergötter, als Bewahrer des Lebens und König der Tiere. Noch vor etwa fünfzig Jahren gab es in Afrika über fünf Millionen Elefanten. Heute ist ihre Zahl auf gerade mal 700.000 geschrumpft. Die meisten fielen dem jahrzehntelangen Handel mit Elfenbein zum Opfer. Seit 1990 ist der Handel mit dem "weißen Gold" verboten. Die Jagd auf Elefanten, sei es durch "kontrollierten" Abschuss oder Wilderei ist jedoch noch immer an der Tagesordnung. Zurück bleiben oftmals die Jungtiere.
In Kenia kämpft eine Frau für das Überleben der Dickhäuter: Im Elefantenwaisenhaus von Daphne Sheldrick am Stadtrand von Nairobi finden Elefantenbabys, die ihre Mütter verloren haben, ein neues Zuhause. Die meisten Eltern von Sheldricks Schützlingen sind Opfer von Elfenbeinjägern geworden. Ohne die Fürsorge des Teams könnten die Kleinen nicht überleben. Hier werden sie gefüttert, versorgt und unterrichtet - bis sie nach etwa fünf bis zehn Jahren ihre Pflegeeltern verlassen und zurück in die Wildnis gehen.
Seit 1992 unterstützt die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. den DSWT in Kenia. Das Elefantenwaisenhaus ist auf Hilfe angewiesen. Denn die Pflege eines Tieres kostet durchschnittlich 750 US-Dollar pro Monat.
DAVID SHELDRICK WILDLIFE TRUST (DSWT)
Hintergrund
David Sheldrick war Mitbegründer des großen kenianischen Nationalparks Tsavo-Ost und lebte und arbeitete dort zusammen mit seiner Frau Daphne über 30 Jahre lang. Während dieser Zeit zogen die Sheldricks u.a. verschiedenste Jungtiere auf, die durch Wilderei, Raubtiere oder Dürreperioden zu Waisen geworden waren. David Sheldrick starb 1976, woraufhin Daphne Sheldrick in den Nationalpark von Nairobi umzog. Schon kurze Zeit später wurde sie aufgrund ihrer Erfahrung gebeten, sich wieder um verwaiste Elefanten zu kümmern. Um sich voll dieser Aufgabe widmen zu können und in Andenken an ihren Mann gründete sie 1977 eine Stiftung, den "David Sheldrick Wildlife Trust".
Sechs Treuhänder, die von Naturschützern beraten werden, verwalten zur Zeit den Trust. Es sind größtenteils ehemalige Kollegen von David Sheldrick, die dafür sorgen, dass die eingehenden Mittel, ganz nach dem Vorbild David Sheldricks, direkt und effizient eingesetzt werden.